Bedeutung regenerativer Energien
Bei richtigem Einsatz trägt Biomasse wesentlich zur Reduktion des Treibhauseffektes bei.
Die Verwendung von Biomasse hat bietet folgende Vorteile:
- Es wird kein zusätzliches CO2 ausgestoßen, Biomasse ist CO2 neutral.
- Biomasse ist überall vorhanden oder kann bei Bedarf schnell erzeugt werden.
- Es entfallen lange Transportwege, was wiederum die Umwelt schont.
- Biomasse lässt sich gefahrlos und einfach lagern.
- Biomasse aus heimischer Land- und Forstwirtschaft ersetzt importierte fossile Energieträger, was bewirkt, dass ein größerer Teil der Wertschöpfung im Land anfällt.
Der verstärkte Einsatz von landwirtschaftlichen Erzeugnissen als nachwachsende Rohstoffe hat aber unter anderem dazu beigetragen, dass in letzter Zeit die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse stark gestiegen sind. Dieser Trend wird auch für die Zukunft prognostiziert.
So errechnet zum Beispiel Dr. Yelto Zimmer von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Braunschweig, "für die EU einen erheblichen Flächenbedarf für Bioenergie, wenn 5,75 Prozent des Benzins oder des Dieselöls durch Biosprit ersetzt würden. Bei Ethanol entspreche diese Menge rund 24 Mio.t Weizen, der sich bei einer EU-Weizenernte von 125 Mio.t und Weizenexporten noch verkraften ließe. Doch für ein entsprechendes Äquivalent Biodiesel würden 23 Mio.t Raps oder 140 Prozent der heutigen EU-Rapsernte benötigt.
Am deutlichsten werde der Flächenbedarf bei Biogas. Zurzeit gebe es in
Deutschland 3.500 Anlagen, die Biogasbranche gehe bis zum Jahr 2020 von fast
45.000 Anlagen aus. Dies entspreche umgerechnet der gesamten Getreidefläche
Deutschlands. Solche Pläne ließen sich nur zu Lasten der
Nahrungsmittelproduktion verwirklichen."
[www.ernaehrungsdienst.de,
Nachricht vom 22. März 2007]
Im Gegensatz zu den steigenden Produktpreisen, ist der Preis für Stroh in den letzten Jahren nahezu konstant geblieben. Daher sind flächenneutrale Ansätze, die diese durch nachwachsende Rohstoffe verursachte Flächenkonkurrenz vermeiden, klar im Vorteil. Mit ihrer in Europa einzigartigen Technologie erreicht die AGROSOLAR diese Flächenneutralität, indem sie das Stroh thermo-chemisch nutzt und die Feldfrüchte weiterhin für andere Nutzungen zur Verfügung stehen.
Vor diesem Hintergrund erfüllen die Anlagen der AGROSOLAR in besonders hohem
Maße das Ziel einer nachhaltigen und klimaneutralen Energieerzeugung. Die
wesentlichen positiven ökologischen Auswirkungen der Anlagen der AGROSOLAR sind
daher:
- Nahezu vollständig geschlossener CO2- und Energiekreislauf, da Stroh ein Abfallprodukt der landwirtschaftlichen Produktion ist.
- Dezentralität reduziert die Transportwege und fördert die ländliche Wirtschaft.
- Flächenneutralität sichert die nachhaltige Wirtschaftlichkeit der Anlagen von AGROSOLAR.
